Projekt

Grüner kann's mit Müll nicht werden – ein Umweltprojekt auf hoblaho

Bewegung | Kultur | Gesundheit
Erlebnis– und Kulturbauernhof der hoblaho gGmbH, Galenbeck

© hoblaho gGmbH / Björn Pieplow

Gemeinsam die Umwelt besser und grüner werden lassen, eine Gegenbewegung zur Wegwerf-Gesellschaft sowie mehr Verantwortungsbewusstsein schaffen: Das sind die Ziele des Projekts von Lara und Naomi auf dem Erlebnis- und Kulturbauernhof hoblaho. 

© hoblaho gGmbH / Björn Pieplow

Lara wohnt im ländlichen Sandhagen in Mecklenburg-Vorpommern, inmitten von Wiesen und Feldern, nah am Waldrand. Und trotzdem war es der Müll, der sie auf ihre erste eigene Projektidee brachte. Denn der ist sogar auf einem von der Bauernhofpädagogin Steffi Blankenhorn und ihrem Mann gut gepflegten Grundstück allgegenwärtig.

Ziegen, Hunde, Katzen, Pferde und
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Alpakas sind Zaungäste
„Ich hab’ gedacht: Warum sollte das nicht gehen, wenn ich mein eigenes Projekt starte? Weil wir so viel Müll in den Wäldern gesehen haben und ich fand, man muss dagegen was tun.“ 
Lara, Projektmacherin, 12 Jahre alt

Bewusstsein für die Umwelt und Müllvermeidung entwickeln

Unterstützt von der 19-jährigen FSJlerin Naomi und ausgerüstet mit einem großen Erfahrungsschatz, den Lara bei Steffi und dem Team von hoblaho sammeln konnte, hat sich die 12-Jährige ans Werk gemacht und das Projekt „Grüner kann‘s mit Müll nicht werden“ initiiert.   

Die Gemeinschaftsaktion für 15 Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren wurde aus dem Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit finanziert. An vier Samstagen im Mai und Juni 2023 stärkte die Gruppe unter der Leitung von Lara und Naomi ihr Umweltbewusstsein. Wie können wir unsere Umgebung grüner und müllfreier werden lassen? Gemeinsam tauschten sich die Mädchen und Jungen zu dieser Frage aus und entdeckten auch bei Ausflügen in die Natur viele Möglichkeiten und Ideen. 

 

© hoblaho gGmbH/Björn Pieplow

„Also wir haben halt die Bienenwiese aufgeräumt, weil da eigentlich nur Sand war, und da lagen halt auch ganz viel Müll und auch Knochen und Plastik und Scherben und Steine.“  
Korbinian, Projektteilnehmer

© hoblaho gGmbH / Björn Pieplow

Schutz- und Aufenthaltsorte für Insekten schaffen

Unter der Beteiligung von Korbinian, Eva, Hanna und vielen anderen Kids aus der Umgebung von Sandhagen ist auf hoblaho zum Ende der Projektlaufzeit eine Insektenwiese und ein Bienenhotel entstanden. Hierfür wurde die Wiese am Rande der Pferdekoppel mit vereinten Kräften in langer und manchmal ganz schön harter körperlicher Arbeit von Wurzelwerk und anderen „Fundsachen“ befreit. Die Kinder organisierten sich die nötigen Materialien selbst aus dem Wald bzw. aus Restbeständen des Hofes und aus eigenem Müll – und zauberten daraus ein Refugium für Bienen und Insekten.  

© hoblaho gGmbH / Björn Pieplow

In Gemeinschaft arbeiten – und leben

Wie schön es ist, in Gemeinschaft zu arbeiten, bringt Hanna auf den Punkt: „Es fühlt sich sehr gut an, auch mal unter Leuten zu sein, die man vielleicht noch nicht kennt und vielleicht auch neue Freundschaften schließen kann. Und es ist besser, in der Gruppe zu arbeiten als alleine.“  

Die regelmäßigen teambildenden Gruppenspiele, die Lara und Naomi immer wieder eingestreut haben, brachten den Kindern nicht nur Spaß, sondern auch den Gemeinschaftsgedanken spielerisch näher. Denn der ist zwischen Menschen – aber auch zwischen Mensch, Tier und Umwelt – elementar. Darauf wollen Lara und Naomi mit ihrem Projekt hinweisen.

© hoblaho gGmbH / Björn Pieplow

Auch die gemeinsam verbrachten Pausen mit leckerem Obst und Gemüse oder auch selbstgebackenem Brot aus dem Schoß von „Mutter Natur“ haben dazu beigetragen, dass die Gruppe vier tolle Wochenenden mit einem bleibenden Ergebnis abschließen konnte.  

Bienenwiese und Insektenhotel sind jetzt auf hoblaho zu bestaunen. Alpakas, Ziegen, Hunde, Katzen und ihre Menschen heißen Gäste herzlich willkommen. Einen Einblick gibt Ihnen unsere Filmdokumentation: 

Empfohlener externer Inhalt: YouTube-Video

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